Das „Eisberg“-Prinzip: Röntgendiagnostik bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen
Menzel, C.; Grünwald, F.; Biersack, J.; Schilling, F.; Albrecht, H.; Ernst, J.; Wienands, K.; Luttke, G.; Westerburg, W.; Dihlmann, W. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das „Eisberg“-Prinzip in der Röntgendiagnostik bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen verdeutlicht, dass nur ein kleiner Teil der Erkrankung sichtbar ist, während der Großteil im Verborgenen bleibt. Röntgenaufnahmen können strukturelle Veränderungen wie Gelenkzerstörungen und Knochenschwund aufzeigen, jedoch sind viele entzündliche Prozesse und frühe Veränderungen nicht erkennbar. Daher ist eine umfassende Diagnostik notwendig, die auch andere bildgebende Verfahren und klinische Befunde einbezieht. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung sind entscheidend, um Folgeschäden zu minimieren