Frühsommer-Meningoenzephalitis in den neuen Bundesländern
Wilimzig, H.; Hülße, C.; Bigl, S.; Süss, J. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 1 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch Zecken übertragene Virusinfektion, die in den neuen Bundesländern Deutschlands zunehmend an Bedeutung gewinnt. Die Erkrankung kann zu schweren Entzündungen des Gehirns und der Hirnhäute führen. In den letzten Jahren wurde ein Anstieg der FSME-Fälle verzeichnet, was auf eine Ausbreitung der Zeckenpopulation und veränderte klimatische Bedingungen zurückzuführen ist. Präventive Maßnahmen wie Impfungen werden empfohlen, insbesondere für Personen, die in Risikogebieten leben oder sich dort aufhalten. Aufklärung über die Symptome und die