Medizinische Genetik und Tumorzytogenetik: Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH)
Cremer, T.; Jauch, A.; Ried, T.; Schröck, E.; Lengauer, C.; Cremer, M.; Speicher, M.R. · Deutsches Ärzteblatt · 1995 · Heft 22 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH) ist eine molekularbiologische Technik, die in der medizinischen Genetik und Tumorzytogenetik Anwendung findet. Sie ermöglicht die Visualisierung spezifischer DNA-Sequenzen in Zellen und Geweben durch den Einsatz fluoreszierender Sonden. FISH wird häufig zur Diagnose genetischer Erkrankungen, zur Identifikation chromosomaler Aberrationen und zur Analyse von Tumoren eingesetzt. Die Methode bietet präzise Informationen über die genetische Struktur und kann zur Prognose von Krankheitsverläufen sowie zur Therapieplanung beitragen. Ihre hohe