Implantierbarer Kardioverter-Defibrillator (ICD): Vom klinischen Experiment zur Standardtherapie für maligne ventrikuläre Tachyarrhythmien
Manz, M.; Jung, V.; Lüderitz, B. · Deutsches Ärzteblatt · 1994 · Heft 39 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der implantierbare Kardioverter-Defibrillator (ICD) hat sich von einem klinischen Experiment zu einer etablierten Standardtherapie für Patienten mit malignen ventrikulären Tachyarrhythmien entwickelt. Ursprünglich in den 1980er Jahren eingeführt, wurde der ICD als lebensrettende Maßnahme zur Prävention plötzlicher Herztode konzipiert. Durch kontinuierliche technologische Fortschritte und klinische Studien konnte die Wirksamkeit und Sicherheit des ICDs nachgewiesen werden. Heute wird er bei Hochrisikopatienten eingesetzt, um lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen zu erkennen und zu behandeln.