Der vollständige und endgültige Ausfall der Hirntätigkeit als Todeszeichen des Menschen — Anthropologischer Hintergrund: 2 Was spricht gegen eine lediglich pragmatische Hirntod-De…
Wiesemann, C. · Deutsches Ärzteblatt · 1994 · Heft 31 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Text diskutiert die Definition des Hirntods als Todeszeichen des Menschen und beleuchtet anthropologische Aspekte. Eine rein pragmatische Definition, die sich nur auf die klinischen Kriterien des Hirntods stützt, wird als unzureichend erachtet. Kritiker argumentieren, dass diese Sichtweise die komplexe menschliche Identität und das Bewusstsein nicht ausreichend berücksichtigt. Der vollständige und endgültige Ausfall der Hirntätigkeit sollte nicht nur medizinisch, sondern auch ethisch und philosophisch betrachtet werden. Der Text plädiert dafür, den Hirntod im Kontext der menschlichen