Virus-Serie (3): Papillomvirusinfektionen als Ursache des Gebärmutterhalskrebses
Hausen, H.Z. · Deutsches Ärzteblatt · 1994 · Heft 28 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fachtext behandelt die Rolle von Papillomviren (HPV) als Hauptursache für Gebärmutterhalskrebs. HPV ist eine weit verbreitete Virusgruppe, die durch sexuellen Kontakt übertragen wird. Es gibt über 100 verschiedene HPV-Typen, von denen einige als hochriskant gelten und mit der Entstehung von Krebs in Verbindung stehen. Die Infektion verläuft häufig asymptomatisch, kann jedoch zu Zellveränderungen führen, die unbehandelt zu Krebs führen können. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen, wie der Pap-Test, sind entscheidend für die frühzeitige Erkennung von Veränderungen. Impfungen gegen HPV können