Prävention von Neuralrohrdefekten durch Folsäurezufuhr in der Frühschwangerschaft
Rinke, U.; Koletzko, B. · Deutsches Ärzteblatt · 1994 · Heft 1 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fachtext behandelt die Prävention von Neuralrohrdefekten, die schwerwiegende Fehlbildungen des zentralen Nervensystems darstellen. Studien zeigen, dass eine ausreichende Folsäurezufuhr in der Frühschwangerschaft das Risiko solcher Defekte signifikant senken kann. Folsäure, ein B-Vitamin, sollte bereits vor der Empfängnis und in den ersten Schwangerschaftswochen eingenommen werden, da die Neuralrohrbildung in dieser Zeit erfolgt. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 400 bis 800 Mikrogramm. Die Sensibilisierung von Frauen im gebärfähigen Alter für die Bedeutung der Folsäurezufuhr ist