Angiologie/Phlebologie (10): Das Raynaud-Syndrom - Definition, Klinik, Diagnostik und Therapie
Heidrich, H. · Deutsches Ärzteblatt · 1993 · Heft 49 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Raynaud-Syndrom ist eine Erkrankung, die durch episodische Durchblutungsstörungen der Finger und Zehen gekennzeichnet ist, oft ausgelöst durch Kälte oder Stress. Klinisch äußert sich das Syndrom in einer charakteristischen Farbänderung der betroffenen Extremitäten, die blass, blau und rot werden können. Die Diagnostik umfasst eine Anamnese, körperliche Untersuchung und gegebenenfalls spezielle Tests zur Durchblutungsmessung. Die Therapie zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und die Durchblutung zu verbessern, was durch Verhaltensänderungen, medikamentöse Behandlung oder in schweren