Indikation zur Operation bei kongenitalen und neuromuskulären Skoliosen
Hopf, C.; Forst, R.; Stürz, H.; Carstens, C.; Metz-Stavenhagen, P. · Deutsches Ärzteblatt · 1993 · Heft 43 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fachtext behandelt die Indikationen zur operativen Behandlung von kongenitalen und neuromuskulären Skoliosen. Bei kongenitalen Skoliosen, die durch Fehlbildungen der Wirbelsäule entstehen, wird eine Operation in der Regel empfohlen, wenn die Krümmung signifikant ist und das Wachstum des Patienten beeinträchtigt. Neuromuskuläre Skoliosen, die häufig bei Erkrankungen wie Zerebralparese oder Muskeldystrophie auftreten, erfordern ebenfalls eine chirurgische Intervention, insbesondere wenn die Wirbelsäulenverkrümmung fortschreitet und die Atemfunktion oder die Lebensqualität des Patienten