CareLit Fachartikel

Tabu - und trotzdem Routine Vorgeburtliche Diagnostik und die Praxis des eingeleiteten Todes

Kehrbach, A. · Dr. med. Mabuse, Frankfurt · 1998 · Heft 5 · S. 61 bis 64

Dokument
45835
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Dr. med. Mabuse, Frankfurt
Autor:innen
Kehrbach, A.
Ausgabe
Heft 5 / 1998
Jahrgang 23
Seiten
61 bis 64
Erschienen: 1998-05-01 00:00:00
ISSN
0173-430X

Zusammenfassung

Die Autorin möchte sich mit ihrem Beitrag der dunkelsten Seite von pränataler Diagnostik zuwenden: Über die Praxis des eingeleiteten Todes im Krankenhaus, über den Umgang mit Frauen, die keiner haben will. Eine Praxis, die Routine geworden, dennoch gesellschaftliches tabu geblieben ist, und, wie es ihr scheint, in Stille stattzufinden hat. Es ist ein Irrglaube, vorgeburtliche Diagnostik verhelfe zu gesunden Kindern. Sie korrigiert keine genetischen Defekte, sie heilt keine erkrankten Föten. Es geht kein Weg daran vorbei: Ihre Kehrseite ist der künstlich herbeigeführte Tod. Pränatale Diagnostik suggeriert den Fra…

Schlagworte

TOD PRAENATAL SCHWANGERSCHAFTSABBRUCH GEBURT DIAGNOSTIK SCHWANGERSCHAFTSDIAGNOSTIK TABU PRAXIS ES SCHULD WAHRNEHMUNG LITERATUR FRAUEN ZEIT SCHWANGERSCHAFT TRISOMIE