CareLit Fachartikel
Warum Diskussion der aktiven und der passiven Euthanasie auch in Deutschland unvermeidlich ist: Nur Minderheit dafür
Albrecht, M. · Deutsches Ärzteblatt · 1990 · Heft 37 · S. 1 bis 1
Dokument
466035
CareLit-ID
Jahr
1990
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
baren und Behinderten geführt hat. Das Denkschema ist immer dasselbe: Die Prämisse ist die Selbstbestimmung des Menschen, die erst absolut gilt, wenn der Mensch auch das Recht auf den eigenen Tod hat. Daraus wird rationalistisch abgeleitet, daß dies um so mehr für Leute gelten müsse, die nicht selbstbestimmt sind und nicht für sich selbst sprechen können: Hier müßten Dritte — etwa der Staat — das Recht auf den eigenen Tod gewähren. Der lebensfremde Rationalismus dieser Argumentation führt
Schlagworte
Euthanasie
aktive Euthanasie
passive Euthanasie
Selbstbestimmung
Menschenwürde
Behindertenrechte
ethische Diskussion
medizinische Ethik
Lebensqualität
utilitaristische Prinzipien
gesellschaftliche Normen
historische Perspektive
Euthanasia
Ethics
Medical
Human Rights