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Von der „freien Arztwahl“ zur Reichsärzteordnung

Hubenstorf, M. · Deutsches Ärzteblatt · 1989 · Heft 14 · S. 1 bis 1

Dokument
471217
CareLit-ID
Jahr
1989
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Hubenstorf, M.
Ausgabe
Heft 14 / 1989
Jahrgang 21
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

DEUTSCHES ÄRZTEBLATT Von der „freien Arztwahl" zur Reichsärzteordnung Ärztliche Standespolitik Medizin im Nationalsozialismus (X11) Michael Hubenstorf Im Zuge einer Untersuchung zur Sozialstruktur der Mitglieder und „Führer" der NSDAP stieß der kanadische Historiker Michael Kater 1979 auf die erstaunliche Tatsache, daß ungefähr 45 Prozent der deutschen Arzte der NSDAP angehörten (1)*). Mitglieder der SA waren 26 Prozent, der SS sieben Prozent der Ärzte. Kater war zu diesen Daten

Schlagworte

freie Arztwahl Reichsärzteordnung Nationalsozialismus ärztliche Standespolitik medizinische Verbrechen Sozialstruktur Krankenkassen Standesorganisationen Ethik Gesundheitspolitik Psychiatrie Physicians National Socialism Medical Ethics Health Policy Psychiatry