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Medizin im Nationalsozialismus (VII): Zwangssterilisationen nach dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“

Rothmaler, C. · Deutsches Ärzteblatt · 1989 · Heft 4 · S. 1 bis 1

Dokument
471964
CareLit-ID
Jahr
1989
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Rothmaler, C.
Ausgabe
Heft 4 / 1989
Jahrgang 21
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

DEUTSCHES ÄRZTEBLATT 1 m selben Atemzug mit der Forderung nach der auch zwangsweisen Sterilisation „Erbminderwertiger" rief man insbesondere mit Zuspitzung der wirtschaftlichen und sozialen Konflikte nach Zwangsasylierung dieser Menschen mit Hilfe eines „Bewahrungsgesetzes" (4). In der dann immer radikaler geführten eugenischen Debatte wurden schließlich Symptome gesellschaftlicher Konflikte (zum Beispiel soziales Elend, Massenarmut, schlechter Gesundheitszustand breiter

Schlagworte

Zwangssterilisation Erbkrankheit Nationalsozialismus Eugenik Gesundheitswesen Gesetzgebung soziale Abweichler Amtsärzte Bevölkerungspolitik medizinische Ethik Rassehygiene Gerichtsbarkeit Eugenics Sterilization Health Policy Public Health