Erfahrungen in Tschechien Studienfahrt nach Prag und Terezin einer Krankenpflegeschule aus Meppen
Porstendorfer, R. · Die Schwester Der Pfleger, Melsungen · 1998 · Heft 9 · S. 770 bis 773
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in der Tschechoslowakei das Gesundheitswesen verstaatlicht. Der Staat war für die Kosten der medizinischen Versorgung der Bevölkerung zuständig. Aber das im Plan veranschlagte Geld reichte oft nicht aus, um Krankenhäuser zu modernisieren, genügend Medikamente bereitzustellen und genügend Ärzte und Pflegepersonal zu beschäftigen. So waren Chirurgen gezwungen, in veralteten OPs mit unzeitgemäßen Geräten zu operieren. Patienten erhielten nicht immer die Medikamente, die sie benötigten und konnten nicht optimal betreut werden, weil das Pflegepersonal knapp war oder fehlte.