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Bakteriurie bei Katheterdrainage der Harnblase: Infektion, Kolonisation oder Kontamination?

Kramer, M.-H.; Brühl, P. · Hygiene + Medizin, Wiesbaden · 1998 · Heft 1 · S. 409 bis 412

Dokument
47709
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Hygiene + Medizin, Wiesbaden
Autor:innen
Kramer, M.-H.; Brühl, P.
Ausgabe
Heft 1 / 1998
Jahrgang 23
Seiten
409 bis 412
Erschienen: 1998-10-01 00:00:00
ISSN
0172-3790
DOI

Zusammenfassung

Kathetervermittelte Harnwegsinfektionen (HWI) zählen zu den häufigsten nosokomialen Infektionen. Üblicherweise wird bei Nachweis von mehr als 100.000 koloniebildenden Einheiten (KBE)/ml Harn eine HWI angenommen. Dabei ist zu beachten, daß eine entsprechende Keimzahl das Ergebnis der Erregervermehrung in der Harnblase von Miktion ist. Bei forcierter Diurese und Pollakisurie werden niedrigere Keimzahlen trotz bestehenden HWI beobachtet. Da sich die Klassische Definition einer HWI auf die Koloniedichte bei Mittelstrahlurinuntersuchungen bezieht, müssen bei liegenden Blasenverweilkatheter und fehlender entsprechende…

Schlagworte

HARNABLEITUNG BLASENKATHETER NOSOKOMIALE INFEKTION HARNWEGSINFEKTION Hygiene + Medizin Wiesbaden