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Psychiatrisch Verfolgte der NS-Zeit: Wie können die Ärzte den Überlebende noch helfen?

Dörner, K. · Deutsches Ärzteblatt · 1986 · Heft 39 · S. 1 bis 1

Dokument
480352
CareLit-ID
Jahr
1986
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Dörner, K.
Ausgabe
Heft 39 / 1986
Jahrgang 18
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

DEUTSCHES ÄRZTEBLATT TITELGESCHICHTE J eder niedergelassene Arzt in der Bundesrepublik dürfte unter den von ihm betreuten Patienten mindestens eine, zumeist mehrere Familien haben, aus denen ein Mitglied während des Dritten Reiches psychiatrisch verfolgt, das heißt entweder zwangssterilisiert oder „euthanasiert", also ermordet worden ist. Das läßt sich leicht ausrechnen, da aus etwa 400 000 Familien ein Mitglied zwangssterilisiert und aus etwa 100 000 Familien ein Mitglied aus

Schlagworte

Psychiatrisch Verfolgte NS-Zeit Zwangssterilisation Euthanasie Schamgefühle Entschädigung Psychiatrie Gesundheitsschäden Familiengeheimnis Ärzte Gesprächsbereitschaft Opfer Mental Disorders Euthanasia Forced Sterilization Historical Article