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Die Relativität des Grundsatzes der Beitragsstabilität nach SGB V Verfassungsund Europarecht

Sodan, H.; Gast, O. · Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Frankfurt · 1998 · Heft 11 · S. 497 bis 505

Dokument
48096
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Frankfurt
Autor:innen
Sodan, H.; Gast, O.
Ausgabe
Heft 11 / 1998
Jahrgang 7
Seiten
497 bis 505
Erschienen: 1998-11-01 00:00:00
ISSN
0941-7915
DOI

Zusammenfassung

Der Grundsatz der Beitragsstabilität gewinnt angesichts der Strukturdefizite der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu Unrecht wachsende praktische Bedeutung. Dabei wird ihm teilweise nicht nur ein Gleichrang, sondern sogar ein absoluter Rang bzw. Vorrang vor dem Grundsatz der angemessenen Vergütung zugemessen. Dies führt zu budgetierungsähnlichen, nicht angemessenen Gesamtund Einzelleistungsvergütungen. Die Vertragsärzte werden dadurch als zur Leistungserbringung Verpflichtete willkürlich sonderbelastet, indem sie erheblich zur Finanzierung der GKV herangezogen werden. Die Risiken der Erfüllung der staatlic…

Schlagworte

AERZTLICHES PERSONAL KRANKENVERSICHERUNG GESETZLICH BUDGET BEITRAEGE VERSORGUNGSAUFTRAG SOZIALGESETZBUCH EUROPA Neue Zeitschrift für Sozialrecht Frankfurt