Empfehlungen zur standardisierten Tumortherapie: Maligne, nichttestikuläre Keimzelltumoren im Kindesund Jugendalter
Göbel, U.; Jürgens, H.; Matthiessen, H.V.; Müller, E.; Haas, R.J.; Harms, D.; Janka, G.; Brämswig, J.; Weißbach, L. · Deutsches Ärzteblatt · 1986 · Heft 23 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
DEUTSCHES ÄRZTEBLATT ÜBERSICHTSAUFSATZ r 1 Definition und Klassifikation Keimzelltumoren sollen von den primordialen Keimzellen abstammen. Je nach Differenzierungsgrad sind sie hochmaligne, potentiell maligne (unreife Teratome) oder benigne (reife Teratome). Teratom, embryonales Karzinom, Dottersacktumor, Choriokarzinom und Seminom/Dysgerminom können isoliert oder kombiniert vorkommen; die Therapie hat sich nach der Teilkomponente mit der höchsten Malignität zu richten. Unabhängig