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Das „Tiedge-Syndrom“

Baumann, A.D. · Deutsches Ärzteblatt · 1986 · Heft 18 · S. 1 bis 1

Dokument
481590
CareLit-ID
Jahr
1986
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Baumann, A.D.
Ausgabe
Heft 18 / 1986
Jahrgang 18
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

DEUTSCHES ÄRZTEBLATT DER KOMMENTAR E in Verfassungsschützer namens Hans Joachim Tiedge floh im August 1985 als Schwerkranker aus seinen sozialen Bindungen. Lediglich weil er Bediensteter in der „höchsten" Sicherheitsbehörde war, wurden sein Name und die Umstände — skandalbesetzt — allgemein bekannt. Er wurde, wenngleich professioneller Sicherheitsrisikoträger, als Mitarbeiter ebenso im Stich gelassen wie als Mensch. Wie oft geschieht dies bei einem „normalen" Arbeitnehmer und Bürger?

Schlagworte

Tiedge-Syndrom Sucht Alkoholismus Isolation soziale Bindungen psychische Gesundheit Intervention Anonymität Scham Prävention Alcoholism Substance-Related Disorders Social Isolation Mental Health Stigma Health Education