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Zyanidvergiftung durch Leinsamen?

Schilcher, H. · Deutsches Ärzteblatt · 1979 · Heft 14 · S. 1 bis 1

Dokument
501262
CareLit-ID
Jahr
1979
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schilcher, H.
Ausgabe
Heft 14 / 1979
Jahrgang 11
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Zur Fortbildung Aktuelle Medizin AUSSPRACHE Ausgangspunkt ist Ihre Angabe, wonach 100 g Leinsamenmehl zu lebensgefährlichen Vergiftungen führen können. Ich nehme an, daß für diese Angabe die Toxikologie-Fibel von Wirth, Hecht und Gloxhuber, Georg Thieme Verlag, Stuttgart, 2. Auflage, Seite 176, als Quelle gedient hat. Bei optimaler enzymatischer Spaltung des zyanogenen Glykosides Linamarin, die in vivo niemals stattfindet (Näheres darüber in Punkt 2 + 3 der Stellungnahme), kann in

Schlagworte

Zyanidvergiftung Leinsamen Linamarin Blausäure Toxikologie Entgiftungsmechanismen Rhodanase Symptome Vergiftungsfälle Mykotoxine Eubacteriales Aziditätsverhältnisse Cyanides Flax Toxicology Glycosides