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Humangenetisches Seminar (II): Das Philadelphia-Chrornosom

WI · Deutsches Ärzteblatt · 1969 · Heft 24 · S. 1 bis 1

Dokument
530432
CareLit-ID
Jahr
1969
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
WI
Ausgabe
Heft 24 / 1969
Jahrgang 1
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Das Philadelphia-Chromosom ist eine genetische Abnormalität, die häufig mit der chronischen myeloischen Leukämie (CML) assoziiert ist. Es entsteht durch eine Translokation zwischen den Chromosomen 9 und 22, wodurch das BCR-ABL-Onkogen entsteht. Dieses Onkogen produziert ein verändertes Protein, das die Zellproliferation fördert und die Apoptose hemmt, was zur unkontrollierten Vermehrung von Blutzellen führt. Die Identifizierung des Philadelphia-Chromosoms ist entscheidend für die Diagnose und Behandlung von CML. Therapeutische Ansätze, wie Tyrosinkinase-Inhibitoren, zielen darauf ab, die

Schlagworte

Humangenetik Philadelphia-Chromosom Seminar genetische Erkrankungen Chromosomenanomalien Onkologie Chromosome Aberrations Genetic Counseling Neoplasms Philadelphia Chromosome Genetic Predisposition to Disease Genetic Testing Deutsches Ärzteblatt