CareLit Fachartikel

Benigne Erkrankungen verzögern Krebsdiagnose bei Hämaturie

N.N. · MMW - Fortschritte der Medizin · 2017 · Heft 8 · S. 1 bis 1

Dokument
550643
CareLit-ID
Jahr
2017
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
MMW - Fortschritte der Medizin
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 8 / 2017
Jahrgang 12
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2017-08-01 00:00:00
ISSN
1613-3560

Zusammenfassung

Bei Patienten mit Krebs der oberen Harnwege (upper tract urothelial carcinoma, UTUC), die sich mit Hämaturie vorstellen, wird die Diagnose oft verspätet gestellt — v.a., wenn gleichzeitig gutartige Differenzialdiagnosen vorliegen. Das ergab die Auswertung der Daten von 1.326 UTUC-Patienten, bei denen im Jahr vor der Krebsdiagnose eine Hämaturie dokumentiert worden war. Bei 469 Patienten (35,4%) waren zwischen beiden Diagnosen mehr als 90 Tage vergangen. Waren nach Auftreten der Hämaturie Nierensteine, ein Harnwegsinfekt oder eine erstmalige oder erneute Prostataerkrankung festgestellt worden, war das Risiko eine…

Schlagworte

Hämaturie Krebsdiagnose benigne Erkrankungen obere Harnwege UTUC Nierensteine Harnwegsinfekt Prostataerkrankung verzögerte Diagnose Risikofaktoren Hematuria Urothelial Carcinoma Kidney Stones Urinary Tract Infections Prostatic Diseases Delayed Diagnosis