Inzidenz von RSV-Infektionen nach Einführung der Prophylaxe mit monoklonalen Antikörpern
Schönfeld, V.; Rau, C.; Cai, W.; Wichmann, O.; Harder, T. · Deutsches Ärzteblatt · 2025 · Heft 17 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Respiratorische Synzytialviren (RSV) verursachen in Deutschland vor allem in den Herbst- und Wintermonaten eine erhebliche Krankheitslast bei Säuglingen. Vor Einführung der Prophylaxe wurden jährlich durchschnittlich 15.300 Säuglinge wegen RSV stationär behandelt, mit einer medianen Liegedauer von fünf Tagen; 2,1 % benötigten eine intensivmedizinische Behandlung und 0,2 ‰ verstarben. Die RSV-Saison verläuft typischerweise von Oktober bis März. Seit Juni 2024 empfiehlt die STIKO für alle Säuglinge eine passive Immunisierung mit dem monoklonalen Antikörper Nirsevimab vor der ersten RSV-Saison beziehungsweise direk…