Verhaltensbezogene und kulturelle Erkenntnisse für Bewegungsförderung bei Studierenden nutzen – das Projekt „Smart Moving“
Loss, J.; von Sommoggy und Erdödy, J.; Rüter, J.; Helten, J.; Germelmann, C.C.; Tittlbach, S. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2025 · Heft 8 · S. 1 bis 12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Bewegungsmangel und sitzendes Verhalten gelten als relevante Gesundheitsrisiken. Körperliche Inaktivität geht mit einem erhöhten Risiko für die Gesamtmortalität sowie für verschiedene chronische Erkrankungen einher, z. B. Diabetes, verschiedene Krebsarten oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen [1, 2]. Für lang anhaltende Sitzzeiten ist ein Zusammenhang mit körperlichen Einschränkungen, niedrigerer gesundheitsbezogener Lebensqualität und Depression belegt [3]. Deutschland gehört zu den Ländern mit einer relativ hohen Sitzdauer [4]. Besonders lange Sitzzeiten haben junge Erwachsene (18- bis 29-Jährige) der…