Entwicklung der Hilfeplanung in der Hansestadt Rostock und Erfahrungen zum persönlichen Budget in der Hilfeplanung
Leyk, T.; Wrociszewski, A. · Das Gesundheitswesen · 2011 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bis Mitte der 90er Jahre hinein reduzierte sich die Versorgung schwer psychisch kranker Menschen in der Hansestadt Rostock auf die ambulante nervenärztliche Behandlung und die psychiatrische Krankenhausversorgung. Mit der Vergabe des damaligen Bundesmodellprojektes „ Gemeindenahe Psychiatrie„ nach Rostock im Jahre 1992 entstanden in den folgenden Jahren auch in Rostock erste komplementäre Einrichtungen und Selbsthilfeinitiativen. Angeregt durch die Empfehlung der Expertenkommission der Bundesregierung (1988) entwickelten sich ambulante und teilstationäre Hilfen, die es ermöglichten, das heute 90 Prozent der Nutz…