Papierlose und der ÖGD – medizinische und rechtliche Aspekte. Erfahrungen aus Frankfurt und Bremen
Tiarks-Jungk, P.; Hilbert, T. · Das Gesundheitswesen · 2011 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In den Gesundheitsämtern Bremen und Frankfurt am Main gibt es langjährige Erfahrungen mit der ärztlichen Beratung und Primärversorgung von Migranten. In beiden Städten leben mehrere tausend Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus, deren medizinische Versorgung prekär ist. In Bremen nahm im August 2009 die Humanitäre Sprechstunde für Papierlose ihre Tätigkeit auf, die sich auf Erfahrungen mit dem Gesundheitsprogramm für Asylsuchende und Flüchtlinge stützen konnte. In Frankfurt entstand im Oktober 2009 die aus der seit 2001 arbeitenden Afrikasprechstunde hervorgegangene Internationale Humanitäre Sprechstunde. Die…