Kein Zusammenhang zwischen Midazolam und postoperativem Delir
Lampl, B. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2025 · Heft 6 · S. 322 bis 322
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das postoperative Delir ist ein Zustand der akuten, aber vorübergehenden neurokognitiven Störung, die sich typischerweise innerhalb einer Woche nach einer Operation manifestiert und durch Symptome wie gestörte Aufmerksamkeit, Bewusstseinsschwankungen und akute Veränderungen der Kognition gekennzeichnet ist. Die Inzidenz eines postoperativen Delirs variiert je nach Patientendemografie, chirurgischem Eingriff und Beurteilungsmethoden. Jährlich werden weltweit mehr als 310 Millionen Patienten operiert, wobei es sich bei etwa 25% um ältere Menschen handelt, die ein höheres Risiko für die Entwicklung eines postoperat…