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Menschenversuche mit Insulin. Die Insulin-Koma-Therapie im Kontext von Eugenik, Euthanasie und wissenschaftlicher Profilierung am Beispiel der klinischen Psychiatrie in den baltis…

Felder, B. · Das Gesundheitswesen · 2011 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1

Dokument
564953
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
Felder, B.
Ausgabe
Heft 8/09 / 2011
Jahrgang 73
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2011-09-01 13:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

Einleitung/Hintergrund: Die von Manfred Sakel 1933 entwickelte Insulin-Koma-Therapie sollte durch Schockzustände auf psychiatrische Patienten bzw. deren Krankheitssymptome einwirken. Es wurde ihnen Insulin verabreicht, das sie in ein künstliches Koma versetzte, aus dem sie nach einiger Zeit wieder zurückgeholt wurden. Schon damals war die Therapie umstritten, sowohl was den Erfolg als auch die Durchführung betraf. Es wurde nicht nur das Leben der Patienten riskiert, auch irreversibler Schäden waren möglich. Im Grunde war die Insulin-Koma-Therapie eine Form von Menschenversuchen. Daten und Methoden: Gleichwohl fa…

Schlagworte

Insulin-Koma-Therapie Menschenversuche Eugenik Euthanasie Psychiatrie baltische Staaten Zwangssterilisierungen wissenschaftliche Profilierung Insulin Eugenics Euthanasia Psychiatry Clinical Trials Human Experimentation Das Gesundheitswesen