Stimmenhören und Recovery: erfahrungsfokussierte Beratung mit Stimmenhörenden – ein Aufruf zu neuen und mutigen Beziehungen
Schnackenberg, J.; Schumacher, B.; Debesay, S. · PPH · 2019 · Heft 3 · S. 139 bis 146
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Stimmenhören im Lebenskontext der Person zu verstehen, kann eine zentrale Ressource auf dem Recovery-Weg [1] darstellen. Damit dies Stimmenhörenden gelingt, ist eine neue Art von Begleitung durch Fachpersonen und Peers oft von großer Bedeutung. Im Vergleich zum bisher in der Psychiatrie vorherrschenden Verständnis von Stimmenhören braucht es dafür einen wirklichen paradigmatischen Wechsel. Wenn Stimmenhörende und Begleitpersonen es wagen, neue, möglichst angstfreie Beziehungen untereinander und mit den Stimmen einzugehen, dann sind manchmal überraschend schnelle Fortschritte möglich. Häufig braucht es aber auch…