Wie viele Reliabilitätsstudien brauchen wir noch? Eine kritische Würdigung des hochzervikalen Flexion-Rotationstests (FRT) am Beispiel von 3 Studien mit unterschiedlicher Methodik
N.N. · physioscience · 2020 · Heft 4 · S. 184 bis 186
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Flexion-Rotationstest (FRT) ist seit den frühen 2000er-Jahren anerkannt, um hochzervikale Dysfunktionen, primär der atlanto-axialen Gelenke zu untersuchen [1] [2]. Beim FRT wird die Kopfrotation aus maximaler zervikaler Flexion bestimmt. Ein Wert ≤ 32° Rotation zur jeweiligen Seite wird als Hinweis für eine Dysfunktion C1/2 betrachtet. Diese kann dann als ein möglicher (beitragender) Faktor für zervikale Kopfschmerzen interpretiert werden [2]. Es wurde eine Veränderungssensitivität von mindestens 7° ermittelt [3]. Im klinischen Alltag kann und sollte der FRT vor allem bei Patienten mit Kopfschmerzen und eine…