CareLit Fachartikel

PraxisLeitlinie „Opioid-induzierte Obstipation“ der DGS Nicht lange mit PAMORA warten

N.N. · MMW - Fortschritte der Medizin · 2019 · Heft 2 · S. 1 bis 1

Dokument
566565
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
MMW - Fortschritte der Medizin
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 2 / 2019
Jahrgang 14
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2019-02-01 00:00:00
ISSN
1613-3560

Zusammenfassung

_ Gemäß der neuen PraxisLeitlinie der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin (DGS) sollte bei Opioid-induzierter Obstipation (OIC) ein peripherally-acting μ-opioid receptor antagonist (PAMORA) wie Naloxegol verordnet werden, wenn konventionelle Laxanzien innerhalb von ein bis zwei Wochen zu keinem spürbaren Erfolg führen. Diese wirken oft deshalb nicht, weil Opioide am Gastrointestinaltrakt zu einer Entkoppelung der physiologischen peristaltischen Mechanismen führen, wodurch sie die propulsiven Bewegungen des Darms zum Vorwärtstransport des Stuhls stark unterbinden. „Daher ist es sinnlos, es mit konventionell…

Schlagworte

Opioid-induzierte Obstipation PAMORA Naloxegol Laxanzien peripherally-acting μ-opioid receptor antagonist Gastrointestinaltrakt Opioid-Related Disorders Constipation Receptors Opioid Antagonists Peristalsis MMW - Fortschritte der Medizin