CareLit Fachartikel

Die Zwangsbehandlung und die Beteiligung rechtlicher Betreuer in der Praxis – Teil 1

Dr. Stoy, T. ; Pitz, C. · BtPrax · 2025 · Heft 5 · S. 1 bis 4

Dokument
568970
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
BtPrax
Autor:innen
Dr. Stoy, T. ; Pitz, C.
Ausgabe
Heft 5 / 2025
Jahrgang 34
Seiten
1 bis 4
Erschienen: 2025-11-05 01:42:16
ISSN
0942-2390
DOI

Zusammenfassung

Dem Betreuer kommt die entscheidende Rolle im Rahmen des Für und Wider einer Zwangsbehandlung nach § 1832 BGB zu. Im Folgenden soll u. a. der Frage nachgegangen werden, welche betreuungspraktischen Herausforderungen sich in einer betreuereigenen Prüfung der Voraussetzungen der Nummern 1 bis 7 des § 1832 Abs. 1 BGB nach ergeben können. Ziele der betreuereigenen Prüfung sind entweder einen betreuungsgerichtlichen Genehmigungsbeschluss anzuregen oder eine Zustimmung nach Einsichtsgewinnung mit natürlichem Willen oder eine Zustimmung zu einem milderen Mittel zu erwirken, um damit eine Zwangsbehandlung zu verhindern.

Schlagworte

Zwangsbehandlung rechtliche Betreuer Genehmigungsbeschluss medizinische Zwangsmaßnahmen Selbstbestimmungsrecht Grundrechte betreuungsrechtliche Praxis Einsichtsgewinnung Coercive Treatment Legal Guardianship Informed Consent Patient Rights Mental Health Legislation Decision Making BtPrax