CareLit Fachartikel
Empfindung des Bodenlosen Scham als sekundäres Leid(en)
Prof. Dr. Lübbe, A. ; Lübbe, I. · Praxis Palliative Care · 2025 · Heft 69 · S. 41
Dokument
569380
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Scham bei Patientinnen ist ein häufiges, aber oft übersehenes oder falsch interpretiertes Gefühl. Sie entsteht in Situationen von radikaler Verunsicherung und Verletzlichkeit und führt zu Erstarrung und exis tenzieller Einsamkeit. Scham kann sich auch in Form von Aggression, Unzugänglichkeit oder Rückzug zeigen. Das wirksamste Gegenmittel in der Begleitung ist ein taktvoller, respektvoller Umgang, gekenn zeichnet durch Zurückhaltung, Feingefühl und die Kunst des „Nichtzu-nahe-Tretens".
Schlagworte
KUNST
GEWALT
GRUPPE
HAND
HILFE
KOPF
KRANKHEIT
VERLETZUNG
VISITE
Shame
Psychological Trauma
Emotions
Social Behavior
Patient-Physician Relations
Vulnerability
Praxis Palliative Care