CareLit Fachartikel

Empfindung des Bodenlosen Scham als sekundäres Leid(en)

Prof. Dr. Lübbe, A. ; Lübbe, I. · Praxis Palliative Care · 2025 · Heft 69 · S. 41

Dokument
569380
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Prof. Dr. Lübbe, A. ; Lübbe, I.
Ausgabe
Heft 69 / 2025
Jahrgang 17
Seiten
41
Erschienen: 2025-11-24 09:38:01
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Scham bei Patientinnen ist ein häufiges, aber oft übersehenes oder falsch interpretiertes Gefühl. Sie entsteht in Situationen von radikaler Verunsicherung und Verletzlichkeit und führt zu Erstarrung und exis tenzieller Einsamkeit. Scham kann sich auch in Form von Aggression, Unzugänglichkeit oder Rückzug zeigen. Das wirksamste Gegenmittel in der Begleitung ist ein taktvoller, respektvoller Umgang, gekenn zeichnet durch Zurückhaltung, Feingefühl und die Kunst des „Nichtzu-nahe-Tretens".

Schlagworte

KUNST GEWALT GRUPPE HAND HILFE KOPF KRANKHEIT VERLETZUNG VISITE Shame Psychological Trauma Emotions Social Behavior Patient-Physician Relations Vulnerability Praxis Palliative Care