COVID-19-Ausbrüche in prekären Wohnund Arbeitssettings: Ergebnisse eines After-Action-Reviews und Empfehlungen für den Öffentlichen Gesundheitsdienst
Schäfer, J.; Seidel, J.; an der Heiden, M.; Biallas, R.; Heck, A.; Hommes, F.; Joggerst, B.; Jurke, A.; Puls, A.; Schöll, M.; Schulze, P.; Wolter, A.; Kajikhina, K.; Sarma, N. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2025 · Heft 11 · S. 1 bis 7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
HintergrundPrekäre Wohnund Arbeitssettings sind durch Unsicherheiten hinsichtlich Dauer, Perspektive, Verlässlichkeit oder rechtlichen Status gekennzeichnet. Dazu zählen Arbeitsverhältnisse mit niedrigem Lohn, fehlender sozialer Absicherung und ungewisser Zukunft – etwa befristete Verträge, Leiharbeit, Minijobs oder Scheinselbstständigkeit [1]. Wohnen und Unterbringung gelten als prekär, wenn Menschen keinen gesicherten Wohnraum haben oder unter gesundheitlich bedenklichen Bedingungen leben. Dies kann z. B. für Beschäftigte in fleischverarbeitenden Betrieben, der Saisonund Erntearbeit, Werften und Logistikuntern…