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Der ÖGD und die Wissenschaft: Geschichte einer langen Entfremdung

Kuhn, J.; Arnold, L. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2026 · Heft 1 · S. 1 bis 2

Dokument
570881
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Kuhn, J.; Arnold, L.
Ausgabe
Heft 1 / 2026
Jahrgang 69
Seiten
1 bis 2
Erschienen: 2026-01-03 22:22:03
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Der öffentliche Gesundheitsdienst hat historisch eine enge Verknüpfung mit wissenschaftlichen Fächern wie der Hygiene, der Sozialmedizin oder der Demografie gehabt. Namen wie Max von Pettenkofer oder Robert Koch stehen bis heute für den Erkenntnisgewinn in der öffentlichen Gesundheit. Diese Nähe ist im Nationalsozialismus pervertiert. Der ÖGD wurde zum Mittäter der nationalsozialistischen Medizinverbrechen auf pseudowissenschaftlicher Basis. Die von 1934 bis 1945 bestehende „Staatsakademie für Rassenund Gesundheitspflege“ in Dresden markiert einen der vielen Tiefpunkte dieser Entwicklung, auch wenn diese „Akadem…

Schlagworte

öffentlicher Gesundheitsdienst Wissenschaft Hygiene Sozialmedizin Demografie Nationalsozialismus Rassenideologie Prävention Gesundheitsämter Medizinalaufsicht Public Health History of Medicine Social Medicine Epidemiology Health Policy Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz