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Tabu und Inklusion: Erkundung eines Spannungsund Forschungsfeldes

Agostini, E. ; Obermayr, T. ; Seitzer, P. · Menschen. · 2025 · Heft 5-6 · S. 23 bis 27

Dokument
571239
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Menschen.
Autor:innen
Agostini, E. ; Obermayr, T. ; Seitzer, P.
Ausgabe
Heft 5-6 / 2025
Jahrgang 8
Seiten
23 bis 27
Erschienen: 2026-01-29 07:57:22
ISSN
1561-2791
DOI

Zusammenfassung

Inklusion geht einem nach wie vor verbreiteten Slogan zufolge mit der Forderung einer Gesellschaftsordnung einher, in der es „normal ist, verschieden zu sein“. Dieser Slogan lässt sich deskriptiv und normativ lesen. Deskriptiv gelesen stellt er fest, was der Fall ist: Moderne Gesellschaften sind – nach geläufigen Differenzkategorien wie Geschlecht, sexuelle Orientierung, ethnische/kulturelle und soziale Herkunft, (Nicht-)Behinderung betrachtet – Gesellschaften der Vielfalt. Immer deutlicher zeigt sich deshalb die Absurdität und Gewaltbereitschaft der von Rechtsaußen ertönenden normativen Forderung, etwa durch Ve…

Schlagworte

Inklusion Tabu Vielfalt Homogenität Differenz Gesellschaft Menschenrechte Demokratie Fremdheit soziale Herkunft (Nicht-)Behinderung Heterogenität Inclusion Social Diversity Homogeneity Human Rights