Prätherapeutisches MRT versus postoperative Pathologie beim lokoregionären Staging des Rektumkarzinoms
Stelzner, S.; Kittner, T.; Brown, G.; Kuhn, M.; Ruppert, R.; Junginger, T.; Juchems, M.; Merkel, S.; Fichtner-Feigl, S.; Wessling, J.; Kienle, P.; Kroesen, A.J.; Kahlke, V.; Roeder, I.; Gockel, I.; Grenacher, L.; Attenberger, U.I.; Ringe, K.I.; Schreyer, A.G. · Deutsches Ärzteblatt · 2026 · Heft 5 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mit Einführung der neoadjuvanten Radio-Chemotherapie (nR(Ch)T) beim Rektumkarzinom wurde das klinische Staging für die lokoregionäre Beurteilung der Tumorausbreitung essenziell, wobei sich das hochauflösende Magnetresonanztomogramm (MRT) zum Goldstandard für die prätherapeutische Tumorevaluation entwickelte (1 – 4). Studien zur Genauigkeit des MRT für die Tund N-Kategorien stammen allerdings überwiegend aus der Zeit vor routinemäßiger Einführung der neoadjuvanten Therapie (5, 6). Diese Studien, typischerweise von Expertinnen und Experten der Radiologie durchgeführt, zeigten eine akzeptable Genauigkeit. Mittlerwe…