Temporomandibuläre Störungen: Prävalenz und assoziierte biopsychosoziale Faktoren
Herpel, C.; Becher, H.; Aarabi, G.; Borof, K.; Castell, S.; Ciardo, A.; Finke, H.; Hellmann, D.; Hertrampf, K.; Holtfreter, B.; Karch, A.; Keil, T.; Kemmling, Y.; Kim, T.; Leitzmann, M.; Pischon, N.; Pischon, T.; Reckelkamm, S.; Rupf, S.; Rütters, M.; Samietz… · Deutsches Ärzteblatt · 2026 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Temporomandibuläre Störungen (TMD) sind die historisch gewachsene Sammelbezeichnung für die häufigsten muskuloskelettalen Beschwerden im Kieferund Gesichtsbereich. Kennzeichnend sind Bewegungseinschränkungen und belastungsabhängige Schmerzen in Kiefergelenken oder Kaumuskulatur. Dabei können sowohl primäre/idiopathische Schmerzen als auch sekundäre/symptomatische Beschwerden infolge von Kiefergelenkpathologien vorliegen (1, 2). Der im deutschen Sprachraum gebräuchlichere Begriff „craniomandibuläre Dysfunktion“ (CMD) schließt Beschwerden ein, die auf die Okklusion/Verzahnung zurückzuführen sind (3). Viele Persone…