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Kein vorschneller Kaiserschnitt OLG Saarbrücken, Urteil vom 5. April 2000 - 1 U 684/99-170
Krankenhaus und Recht, Frankfurt · 2001 · Heft 3 · S. 84 bis 87
Dokument
57397
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In diesem Beitrag geht es um ein Urteil des Oberlandesgerichts Saarbrücken. Gynäkologen dürfen laut Gerichtsurteil einen Kaiserschnitt erst dann ansetzen, wenn die Herzfreqzenz des Säuglings dauerhaft unter 100 Schläge/Min sinkt. Das Gericht wies die Klage von Eltern ab, die meinten, wenn der Gynäkologe sich früher zum Kaiserschnitt entschlossen hätte, wären die Hirnschäden des Kindes zu vermeiden gewesen.
Schlagworte
GYNÄKOLOGIE
SCHNITTENTBINDUNG
HIRNSCHADEN
URTEIL
Krankenhaus und Recht
Frankfurt