Akkulturation in der epidemiologischen Forschung bei Menschen mit Migrationshintergrund
Schumann, M.; Bartig, S.; Bach, M.; Santos-Hövener, C. · Das Gesundheitswesen · 2017 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Akkulturation beschreibt einen multidimensionalen Prozess, bei dem die kulturellen Praktiken, Einstellungen, Normen und Werte aus dem Herkunftsland mit dem des Einwanderungslandes ineinander übergehen. Studien zeigen, dass Akkulturation Einfluss auf gesundheitliche Risikofaktoren, die Prävalenz von Erkrankungen sowie die Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen hat. Damit gewinnt das Konzept der Akkulturation in der Public-Health-Forschung – insbesondere zur Erklärung gesundheitlicher Ungleichheiten bei Menschen mit Migrationshintergrund – zunehmend an Bedeutung. Dieser Beitrag gibt einen Überblick…