Auswirkung von Überweisungskriterien zum Nephrologen bei chronischer Niereninsuffizienz – Analyse einer Populationsbasierten Stichprobe
Weckmann, G.; Chenot, J.; Stracke, S.; Haase, A.; Spallek, J.; Angelow, A. · Das Gesundheitswesen · 2017 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fragestellung: Chronische Niereninsuffizienz (CKD) hat eine altersabhängige Prävalenz von ca. 10% bei Erwachsenen. Der Großteil der CKD-Patienten wird hausärztlich versorgt. Die Deutschen Gesellschaften für Nephrologie und Innere Medizin empfehlen eine Überweisung zum Nephrologen ab einer geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) < 45 oder eGFR 45 – 59 ml/min/1, 73 m2 mit zusätzlichen Risikofaktoren, während internationale Leitlinien (KDIGO, NICE) eine eGFR< 30 als Grenzwert nennen. Ziel der Analyse ist es abzuschätzen welcher Teil der Bevölkerung die unterschiedlichen Überweisungskriterien aufweist. Metho…