Traumatisierte Kinder und Jugendliche nach Großschadenslagen – Sicherstellung der ambulanten psychotherapeutischen Versorgung
Müller, M.; Klewer, J.; Karutz, H. · Das Gesundheitswesen · 2018 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Nach Großschadenslagen, wie z. B. Hochwasser und Amokläufen, weisen v. a. Kinder und Jugendliche ein erhöhtes Risiko auf eine Traumafolgestörung zu entwickeln (Hofmann & Besser, 2015). Bei anhaltenden starken Folgeerscheinungen steht an letzter Stelle der Versorgung eine Therapie durch entsprechende Psychotherapeuten. (Karutz & Lasogga, 2016) Unklar dazu ist, wie die heilkundliche Versorgung traumatisierter Kinder und Jugendlicher im Falle einer Großschadenslage sichergestellt ist. Methoden: Durch eine schriftliche Befragung von 206 ambulant tätigen Psychotherapeuten mit traumaspezifischer Qualifika…