Welchen Anteil haben etablierte modifizierbare kardiovaskuläre Risikofaktoren am Schlaganfallrisiko bei jüngeren Erwachsenen?
Aigner, A.; Grittner, U.; Rolfs, A.; Norrving, B.; Siegerink, B.; Busch, M. · Das Gesundheitswesen · 2018 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Aktuelle epidemiologische Daten legen nahe, dass die Häufigkeit von Schlaganfällen im jüngeren und mittleren Erwachsenenalter in vielen Ländern zunimmt. In der Regel wird dabei in dieser Altersgruppe von selteneren Gefäßerkrankungen wie arteriellen Dissekaten und Gerinnungsstörungen als Ursache ausgegangen. Für die Prävention ist jedoch entscheidend, welchen Anteil die etablierten modifizierbaren kardiovaskulären Risikofaktoren am Schlaganfallrisiko in diesen Altersgruppen haben. Methoden: In einer Fall-Kontroll-Studie wurden 2125 konsekutive Schlaganfallpatienten im Alter von 18 – 55 Jahren aus der…