Was tun: Invasiv tätiger, HIV-infizierter Chirurg mit Viruslast von 3000 Kopien/ml
Gerhardt, J. · Das Gesundheitswesen · 2018 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Im Rahmen einer infektionshygienischen Erstüberwachung der Praxis erfährt das Gesundheitsamt von der HIV-Infektion des dort tätigen Chirurgen. Nach seinen Angaben ist diese bereits seit ca. 20 Jahren bekannt. Aufgrund einer Resistenzentwicklung beträgt seine Viruslast konstant knapp über 3000 Kopien/ml. Nach eigenen Angaben führt der Chirurg Operationen nur dann mit Double-Gloving durch, wenn die Patienten HIV-positiv sind. Das Gesundheitsamt bringt den Fall in anonymer Form in einem Expertengremium zur Diskussion. Dieses kommt zum Ergebnis, dass ein berufliches Tätigkeitsverbot nach §31 IfSG erforderlich ist, b…