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Was tun: Invasiv tätiger, HIV-infizierter Chirurg mit Viruslast von 3000 Kopien/ml

Gerhardt, J. · Das Gesundheitswesen · 2018 · Heft 4 · S. 1 bis 1

Dokument
575045
CareLit-ID
Jahr
2018
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
Gerhardt, J.
Ausgabe
Heft 4 / 2018
Jahrgang 80
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2018-04-11 13:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

Im Rahmen einer infektionshygienischen Erstüberwachung der Praxis erfährt das Gesundheitsamt von der HIV-Infektion des dort tätigen Chirurgen. Nach seinen Angaben ist diese bereits seit ca. 20 Jahren bekannt. Aufgrund einer Resistenzentwicklung beträgt seine Viruslast konstant knapp über 3000 Kopien/ml. Nach eigenen Angaben führt der Chirurg Operationen nur dann mit Double-Gloving durch, wenn die Patienten HIV-positiv sind. Das Gesundheitsamt bringt den Fall in anonymer Form in einem Expertengremium zur Diskussion. Dieses kommt zum Ergebnis, dass ein berufliches Tätigkeitsverbot nach §31 IfSG erforderlich ist, b…

Schlagworte

Chirurgen Infektion Das Gesundheitswesen