Kommunale Gesundheitsberichterstattung und die fehlenden Informationen zur Morbidität: Was gewinnt der ÖGD, wenn wir diese Datenlücke schließen?
Rosenkötter, N.; Borrmann, B. · Das Gesundheitswesen · 2019 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung: Daten zur Morbidität liegen für die kommunale Gesundheitsberichterstattung (GBE), d. h. auf Kreisebene und auf Städteund Gemeindeebene, nur eingeschränkt vor. Realistische Prävalenzschätzungen im kommunalen Raum, insbesondere bezüglich Public Health relevanter und häufig chronisch verlaufender Erkrankungen, sind in der Regel routinemäßig nicht möglich. In Nordrhein-Westfalen (NRW) steht die GBE seit einiger Zeit mit den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) in Kontakt, um Möglichkeiten zur Verfügbarmachung von Morbiditätsdaten zu eruieren. In diesem Kontext sind auch die konkreten Bedarfe und potenti…