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Potenziale von Bourdieus Praxistheorie für die Erklärung sozialer Ungleichheit in der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen

Sperlich, S. · Das Gesundheitswesen · 2019 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1

Dokument
575535
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
Sperlich, S.
Ausgabe
Heft 8/09 / 2019
Jahrgang 81
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2019-08-23 13:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

Aktuelle Studien belegen, dass soziale Unterschiede in der medizinischen Versorgung bestehen und vor allem Fachärzte und präventive Angebote verstärkt von Personen mit höherem sozioökonomischem Status in Anspruch genommen werden. Der folgende Beitrag beleuchtet Bourdieus Theorie der Praxis als einen möglichen Erklärungsansatz für die Beantwortung der Frage, warum sozial benachteiligte Menschen fachärztliche und präventive Angebote seltener und verzögert in Anspruch nehmen. Im Mittelpunkt von Bourdieus Praxistheorie steht der Begriff des Habitus, der als psychische Disposition das Wahrnehmen, Denken und Empfinden…

Schlagworte

Denken Das Gesundheitswesen