„Geschlechterspezifische“ Unterschiede bei depressiven Erkrankungen? Untersuchung von „nicht-typischen“ Symptomen und Einflussfaktoren - Ergebnisse der „Male Depression“-Studie
Rößner-Ruff, V.; Führmann, F.; Friedrich, K.; Krieger, J.; Hauser, C.; Altunoz, U.; Ziegenbein, M.; Graef-Calliess, I. · Das Gesundheitswesen · 2021 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Einleitung Obwohl Depression einer der häufigsten psychischen Erkrankung ist, weiß man wenig über mögliche geschlechterspezifische Aspekte. Das Konzept „Male Depression“ (MD) vertritt die Annahme, dass Männer und Frauen Symptome einer Depression different wahrnehmen, verarbeiten bzw. äußern: Typisch depressive Symptome werden vorwiegend Frauen zugeordnet, während Männer eher nicht-typische Symptome wie Aggressivität, Irritabilität, Risikound Suchtverhalten zeigen. Die aktuelle Studienlage hierzu ist heterogen. Zudem wurde der Effekt von möglichen Einflussfaktoren wie Geschlechterrolle, Persönlichkeitsaspekte und…