CareLit Fachartikel

Konzepte der modernen Epidemiologie in Ignaz Semmelweis’ Werk über die Puerperalsepsis

N.N. · Das Gesundheitswesen · 2022 · Heft 11 · S. 985 bis 985

Dokument
576828
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 11 / 2022
Jahrgang 84
Seiten
985 bis 985
Erschienen: 2022-11-17 13:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

In einer Reihe von Studien im Allgemeinen Krankenhaus von Wien zeigte der Arzt Ignaz Philipp Semmelweis Mitte des 18. Jahrhunderts, dass Frauen ein erhöhtes Risiko hatten an Puerperalsepsis (PS) zu versterben, wenn sie von Ärzten behandelt wurden, die zuvor Autopsien durchgeführt hatten, und dass das Waschen der Hände mit Chlor dieses Risiko deutlich verringerte. Er führte diese Ergebnisse auf „Kadaverpartikel“ zurück, etwa 30 Jahre bevor Louis Pasteur Streptococcus pyogenes aus dem Blut einer Frau kultivierte, die an PS litt.

Schlagworte

Chlor Blut Krankenhaus Das Gesundheitswesen