CareLit Fachartikel

Forschungstraditionen zum Schwangerschaftsabbruch in Deutschland und ihre Implikationen für die Studie

Hahn, D.; Busch, U. · Das Gesundheitswesen · 2022 · Heft 8/09 · S. 1 bis 1

Dokument
577071
CareLit-ID
Jahr
2022
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
Hahn, D.; Busch, U.
Ausgabe
Heft 8/09 / 2022
Jahrgang 84
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2022-08-22 13:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

Einleitung Forschungsansätze und -methodik zum Schwangerschaftsabbruch haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark verändert. Wurden Frauen vor den 1970er Jahre noch ausschließlich als Täterinnen und der Abbruch ausschließlich als kriminelles Delikt wahrgenommen, wechselte die Sichtweise ab den 1970er Jahren erst hin zu einer Fokussierung auf den Abbruch als Konfliktlösung, womit eine Psychopathologisierung der Frauen einherging. In den 1980er Jahren wurden Schwangerschaften abbrechende Frauen als Verzweifelte gesehen, die auf soziale Zwangslagen reagieren. Sozialwissenschaftliche Forschungen der letzten dre…

Schlagworte

Schwangerschaftsabbruch Forschungstraditionen psychosoziale Unterstützung ELSA-Studie Stigmatisierung Versorgungsangebote Lebenssituation vulnerable Gruppen Abortion Women's Health Mental Health Social Support Health Services Accessibility Stigma Das Gesundheitswesen