CareLit Fachartikel

Long-Covid: Zur Genealogie einer neuen Krankheit und Chance einer kultursoziologischen (Forschungs-)Perspektive

Weihrauch, S.; Winkler, T. · Das Gesundheitswesen · 2024 · Heft 1 · S. 37 bis 42

Dokument
577877
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Das Gesundheitswesen
Autor:innen
Weihrauch, S.; Winkler, T.
Ausgabe
Heft 1 / 2024
Jahrgang 86
Seiten
37 bis 42
Erschienen: 2024-01-19 13:00:00
ISSN
0941-3790

Zusammenfassung

Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, wie Long-Covid zu einer Krankheit geworden ist. Dabei interessieren die Bahnungen und Prägungen, wie sich ein Problem als solches bewahrheitet und materialisiert, bzw. wie die Gesellschaft zur Erkenntnis ihrer Probleme gelangt. Die mittlerweile weitreichende Institutionalisierung von Long-Covid als Krankheit täuscht dabei über bestehende Deutungskämpfe bei und um Long-Covid hinweg. Wie hier Be-Deutung hergestellt und wirksam wird, wäre Ausgangspunkt einer praxeologischen Kulturanalyse, wie sie hier vorgeschlagen wird.

Schlagworte

Long-Covid Krankheit Gesellschaft Deutungskämpfe Kulturanalyse Forschung Genealogie Institutionalisierung COVID-19 Long COVID Sociology Health Services Research Disease Management Social Determinants of Health Das Gesundheitswesen